Kauf-Beratung

Das erste Smartphone für die Eltern — so erklären wir es ihnen

Es ist Freitagnachmittag hier im Laden an der Berger Straße, gerade eben war eine Kundin aus Bornheim da. Sie hat mir erzählt, dass ihre Mutter endlich ein Smartphone haben möchte — nicht weil sie es braucht, sondern weil die Enkelin ständig über WhatsApp schreiben will. Und jetzt sitzt die Mutter ratlos vor dieser Aufgabe.

Das ist eine Situation, die wir bei uns im Shop regelmäßig erleben. Und ehrlich gesagt: Es ist nicht kompliziert, wenn man weiß, worauf es ankommt.

Was deine Eltern wirklich brauchen

Das erste, was ich immer frage: Wofür soll das Handy denn hauptsächlich sein? WhatsApp, Telefonieren, schnell eine Email checken? Oder auch Fotos machen und vielleicht Google Maps nutzen, um nicht mehr komplett verloren zu sein, wenn sie mal in der Innenstadt oder bei uns in Sachsenhausen unterwegs sind?

Die meisten Eltern brauchen eigentlich gar nicht das neueste iPhone oder Samsung-Flaggschiff. Ein solides Mittelklasse-Gerät macht völlig seinen Job. Das Samsung Galaxy A-Serie zum Beispiel. Oder ein iPhone SE, wenn deine Eltern lieber ein Apple-Gerät hätten (ja, die gibt es auch günstiger). Das Wichtigste ist: Der Bildschirm sollte nicht zu winzig sein — das ist kein Spielkram, das ist ernst gemeint. Viele ältere Menschen wollen die Schrift groß genug einstellen können, ohne dass sie dabei krank wird.

Und der Akku? Klar, die halten nicht ewig. Das ist einfach so. Aber ein Tag sollte locker reichen, wenn man nicht ständig dran rumspielt.

Der Tarif ist fast wichtiger als das Gerät

Hier wird es oft lustig. Deine Eltern denken, sie brauchen 20 GB Datenvolumen. Dabei sitzen sie zu Hause im WLAN. Sie rufen aber trotzdem an — viel mehr als junge Menschen. Das heißt: Eine gute Telefon-Flat ist wichtiger als riesiges Datenvolumen.

Bei uns im Shop beraten wir unabhängig zwischen Telekom, Vodafone und o2. Und ja, bei allen drei bekommst du gute Tarife. Es kommt darauf an, wo deine Eltern pendeln oder unterwegs sind. Jemand, der viel S-Bahn fährt zwischen Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, braucht stabiles Netz. Das ist nicht überall gleich.

Ein weiterer Punkt: Manche Eltern sind irritiert, dass sie eine "SIM-Karte" brauchen. Das ist aber schnell erklärt. Und wenn ihr das gemeinsam macht, ist es kein Drama.

Die erste Woche ist entscheidend

Das Handy auspacken ist das eine. Aber dann sitzt deine Mutter oder dein Vater daheim und hat 47 Fragen. Wo sind meine Kontakte? Wie mache ich ein Foto? Warum braucht das immer ein Update?

Mein Rat: Setz dich mit ihnen zusammen, wenn du Zeit hast. Zeig ihnen, wie man WhatsApp installiert und die wichtigsten Nummern abspeichert. Mach mit ihnen ein paar Fotos. Erklär ihnen, dass es normal ist, dass das Ding manchmal "langsam" ist — das ist meistens nur, weil 100 Apps im Hintergrund laufen.

Und ja, wir helfen auch dabei. Wenn du mit deinen Eltern zu uns kommst, können wir gemeinsam die Grundlagen durchgehen. Datenübertragung, wenn sie vorher schon ein altes Handy hatten. SIM-Aktivierung. Die erste WhatsApp-Installation. Das gehört für uns dazu.

Komm vorbei, wenn es losgeht

Wenn deine Eltern bereit sind oder du unsicher bist, welches Gerät und welcher Tarif passt — kommt einfach montags bis freitags zwischen 10 und 19 Uhr zu uns in die Bergerstr. 178 in Bornheim. Oder ruf uns kurz unter 069 90431261 an, wir beraten euch gerne.

Deine Mutter wird nicht zur Technik-Expertin werden. Das ist auch okay. Aber ein gutes Smartphone mit dem richtigen Tarif und einer soliden Einführung — das schafft sie locker. Und irgendwann wird sie dich fragen, wie man die Emoji-Tastatur vergrößert. Dann weißt du, dass es funktioniert.

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